Frösche killen…

5. April 2011

Es gibt so Termine, die liegen mir Woche über Woche schwer im Magen. Ich suche bis zur letzten Sekunde einen Grund, warum ich den Termin nicht wahrnehmen kann, überlege drei Mal ob ich ihn nicht wenigstens noch verschieben sollte, um mich noch besser vorzubereiten, schnell noch 20 Kilo abzunehmen oder, oder, oder…

und gehe letztendlich dann doch hin – so wie heute.

Mit Listen und Zeichnungen in der Tasche, unzähligen Argumenten im Kopf und der festen Überzeugung, dass ich kläglich versagen werde, es dann aber in ein paar Stunden wenigstens hinter mir habe.

Und dann läuft alles ganz easy peasy und ich frage mich , was denn nun eigentlich so schlimm an diesem Termin war, dass ich vorher innerlich fast Amok laufen mußte und ich nehme mir fest vor, beim nächsten Frosch nicht wieder so eine Horrorshow in meinem Kopf zu inszenieren….

Und dann kommt der nächste Frosch dahergehüpft und liegt mir Woche über Woche schwer im Magen, ich suche bis zur letzten Sekunde einen Grund warum ich diesen Termin nicht wahrnehmen kann, überlege drei Mal ob ich ihn nicht wenigstens noch verschieben solle um mich noch besser vorzubereiten, schnell noch 20 Kilo abzunehmen, oder, oder , oder

und gehe letztendlich dann doch hin…

So geht das Jahr um Jahr und Frosch um Frosch und ich gehe mir selbst damit gewaltig auf die Nerven.  Von Mal zu Mal ein bischen mehr…

Und deshalb mache ich mich jetzt mal auf die Suche nach dem Ausschalter für dieses energieraubende Rumgefrosche und dann werde ich ganz ruhig und gelassen.

Oder so. Oooooohhhhm.

10 Antworten zu „Frösche killen…“

  1. Irmi Sagt:

    Nee – so geht es Dir nicht alleine.
    Aber liegt das nicht in der Natur der Sache? Man macht sich Gedanken – hat manchmal sogar Angst – und dann wird es ganz leicht – so wie Du sagst.
    Ich sage es mir auch immer und immer wieder>: Take it easy – es kommt wie es kommt. Aber mein Innerstes hört nicht auf mich.
    Liebe Grüße
    Irmi

    • allerleirauh Sagt:

      Gedanken machen ist im Gewissen Rahmen ja auch gut und vielleicht spornt diese Unsicherheit auch ein stückweit an…aber irgendwie raubt es auch viel Energie…

      “Mein Inneres hört nicht auf mich” ist eine schöne Formulierung…so geht es mir auch sehr oft ;-)

      Liebe Grüße an den Neckarstrand :-)

  2. Tini Sagt:

    Ich als Außenstehende sehe Dich als taffe, wertvolle, tolle Frau, die es nicht nötig hat, Frösche im Hals zu beherbergen.
    *
    Aber was rede ich, wer im Glashaus sitzt und so ;o))

  3. polymyo Sagt:

    oh die frösche kenne ich nur zu gut. die sind gemein. ich denke, man wird es im leben nicht schaffen, die quaker loszuwerden. vielleicht kann man sich nur ein bisschen besser mit ihnen arrangieren. sozusage manche kröte schlucken ;)

  4. Trinchen Sagt:

    Solche Frösche kennt wohl jeder.
    Ich sage mir immer: Ich habe nichts zu verlieren, nur zu gewinnen und dann geht vieles leichter von der Hand.

  5. Pieps Sagt:

    Nur solange du keine Mäuse runter schluckst!

  6. rainer Sagt:

    Schon im alten Rom wollte man beleibtere Menschen um sich haben. Wenn man seine eigenen Pfunde liebt, dann stören sie das gegenüber bestimmt nicht…

    Liebe Grüße Rainer

  7. torenia Sagt:

    Oh ja. Natürlich kenn ich das. Ich habe das auch immer wieder – Gruseltermine, die mir wie ein Stein im Magen liegen.
    Daten, die mir auf dem Kalender entgegenkreischen.
    Schlimm!!!!

    Und manchmal ist es wirklich schlimm – und dann aber vorüber.
    Manchmal war alles ganz locker und längst nicht mal annähernd so schlimm, wie befürchtet.

    Aber egal wie – ich hasse diese Frösche dennoch immer und aus vollem Herzen!


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